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Anke Kaysser-Pyzalla über Talentmanagement und Nachwuchsförderung in der Wissenschaft

Talentmanagement spielt eine große Rolle in der Helmholtz-Gemeinschaft. Hier beschreibt Anke Kaysser-Pyzalla, wissenschaftliche Geschäftsführerin am HZB, warum strategisches Talentmanagement in der Wissenschaft so wichtig ist.

Warum ist auch in der Wissenschaft ein strategisches Talentmanagement heutzutage unabdingbar?

Die Anforderungen an wissenschaftliches Arbeiten und Aufgaben des Managements sind vielfältig. Aktives Talentmanagement kann dazu beitragen, die unterschiedlichen Talente und Herangehensweisen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Menschen im wissenschafts­unterstützenden Bereich mit den Aufgabenprofilen in der Wissenschaft zusammen zu bringen. Dadurch können Talente und Fähigkeiten weiterentwickelt, Karrieren befördert und auch die wissenschaftliche Leistung der Institution langfristig gesichert werden.

Wie können die Wissenschaftsorganisationen ihren Nachwuchs in der Karriereplanung noch besser unterstützen?

Wissenschaftsorganisationen können die Karriereplanung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern, indem sie frühzeitig und regelmäßig Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen, die den Fortgang der jeweiligen individuellen Laufbahn voran bringen. Dazu gehören Karrierewege an Universitäten, in der Wirtschaft oder in der öffentlichen Verwaltung. Netzwerke der Organisationen können bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Basierend auf Ihren persönlichen Erfahrungen: Was zeichnet eine gute Führungskraft in der Wissenschaft aus?

Eine Führungskraft in der Wissenschaft muss Lösungen unter komplexen Randbedingungen finden. Hinter allen Entscheidungen steht aber immer die Anforderung, wissenschaftlich herausragende Leistungen zu ermöglichen. Gleichzeitig muss man aber den dabei beteiligten Menschen gerecht werden.

 

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