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Simone Raoux

Simone Raoux: Berlin – USA und wieder zurück

Die Physik-Professorin des HZB, Simone Raoux, spricht hier über den besonderen Einfluss ihrer Eltern auf ihren Lebensweg und ihre Ziele als Führungskraft in der Wissenschaft.

Simone Raoux promovierte in Physik an der Humboldt-Universität zu Berlin und zog dann nach Kalifornien, um am Lawrence Berkeley National Laboratory ein Photo-Emissions-Elektronen-Mikroskop aufzubauen. Am IBM Almaden Research Center in San Jose, Kalifornien, und später am IBM T. J. Watson Research Center in Yorktown Heights in New York erforschte sie im Anschluss Phasenwechselmaterialien und die Charakterisierung von komplexen Stoffen. Für ihre Arbeit dort wurde sie 2013 von der American Physical Society mit einer Fellowship ausgezeichnet. Nach rund 25 Jahren in den USA kehrte sie 2014 nach Deutschland zurück, um den Ruf zur Professorin des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) im Rahmen der Helmholtz-Rekrutierungsinitiative anzunehmen.
Am HZB leitet die Physikerin seitdem das Institut „Nanospektroskopie“ und hegt besonderes Interesse für die Entwicklung nanostrukturierter Materialien und Hybridmaterialien zur Energieumwandlung und -speicherung. Des Weiteren steuert Simone Raoux in leitender Funktion den Aufbau des neuen Synthese- und Analyselabors „EMIL“ am BESSY II Synchrotron des HZB.

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