Helmholtz & Friends

Edelgard Buhlmann spricht im Vordergrund mit Peter-André Alt und einer weiteren weiblichen Person.

Edelgard Bulmahn: Entscheidend ist der Aufbau von Netzwerken

Natürlich finden wir, dass die Angebote der Helmholtz-Gemeinschaft im Talentmanagement toll sind. Wir bemühen uns aber auch stetig darum, sie noch besser zu machen. Dabei helfen uns Personen, die uns freundschaftlich verbunden sind, die uns lange kennen und unterstützen. Sie fragen wir gerne: Wie seht Ihr das was wir tun? Hier antwortet Edelgard Buhlmahn.

Edelgard Bulmahn, langjährige Bildungs- und Forschungspolitikerin, erklärt, warum sie als Mentorin Nachwuchswissenschaftler bei Helmholtz unterstützt.

Edelgard Bulmahn ist seit 2013 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Sie war von 1998 bis 2005 Bundesministerin für Bildung und Forschung und von 2005 bis 2009 Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages. Während ihrer Zeit als Bildungs- und Forschungsministerin brachte Bulmahn die umfassendste Strukturreform in der deutschen Forschungslandschaft auf den Weg. Durch den „Pakt für Forschung und Innovation“ erhielten die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanzielle Planungssicherheit. Insgesamt gelang es Bulmahn trotz der angespannten Haushaltslage, einen deutlichen Mittelzuwachs von knapp 36 Prozent für die Förderung von Bildung und Forschung durchzusetzen.

Frau Bulmahn, Sie sind eine vielbeschäftige Politikerin – dennoch engagieren Sie sich als Mentorin in der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte. Wieso ist Ihnen das wichtig?

Es ist eine wunderbare Sache, junge Nachwuchskräfte zu unterstützen, und ich finde es schön, meine Erfahrungen und mein Wissen zu teilen.

Was überzeugt Sie am Mentoring-Programm und dem Angebot der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte?

Ganz entscheidend finde ich den Aufbau von Netzwerken bei den Nachwuchskräften.

Warum ist ein systematisches Talentmangement für Wissenschaftsorganisationen heutzutage unabdingbar?

Eine fachlich gute Ausbildung und wissenschaftliches Knowhow vermitteln Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Aber in der modernen Wissenschaft sind Kompetenzen im Projektmanagement, Kenntnisse der Förderlandschaft und der international unterschiedlichen Rahmenbedingungen ganz wesentlich.

Warum ist die Helmholtz-Gemeinschaft aus Ihrer Sicht ein guter Arbeitgeber – insbesondere mit Blick auf die Personalentwicklung und das Talentmanagement?

Die Zentren und Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft betreiben exzellente Forschung, arbeiten interdisziplinär und international. Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist der Helmholtz-Gemeinschaft ein besonderes Anliegen. Strategische Personalentwicklung ist ein ganz entscheidender Faktor für den künftigen Erfolg einer Forschungseinrichtung. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert talentierte Nachwuchskräfte bereits von Anfang an. Hierfür stehen beispielhaft die Nachwuchsprogramme oder auch die Akademie für Führungskräfte.

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