Köpfe

Liane G. Benning

Liane Benning: Ein Ermöglicher sein

Die im Jahr 2015 ans GFZ berufene Helmholtz-Professorin Liane Benning spricht hier über Leadership und Teamarbeit in der Wissenschaft und die Bedeutung von Mentoring in der wissenschaftlichen Karriere.

Nach ihrer Promotion an der ETH Zürich ging Liane G. Benning als Postdoktorandin zunächst in die USA an die Pennsylvania State University. Im Anschluss war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin (Research Fellow) und Dozentin an der University of Leeds, Großbritannien tätig. Dort wurde sie 2007 zur Professorin für Experimentelle Bio-Geochemie ernannt. Im Rahmen der Helmholtz-Rekrutierungsinitiativen wurde sie 2014 nach Deutschland geholt, um hier als Professorin für Grenzflächen-Geochemie am Helmholtz-Zentrum Potsdam (Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ) zu forschen.

Liane G. Benning widmet sich in ihrer Arbeit biogeochemischen Reaktionen in anorganischen und biologischen Systemen. Zusammen mit ihrem Team konzentriert sie sich auf die Bildung und/ oder den Zerfall von Mineralphasen, sowohl in natürlicher Umgebung als auch im Labor, wo in analogen Experimenten die Bedingungen der Erdoberfläche nachgeahmt/ nachgestellt werden. Außerdem beschäftigt sie sich mit Prozessen, welche sich mit der Erhaltung und Anpassung mikrobiellen Lebens unter extremen Bedingungen, wie z.B. in der Arktis, befassen. Daher führte die  Feldarbeit sie und ihr Team unter anderem nach Island, Neuseeland, Svalbard und Grönland.

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