Kurz & Aktuell

Diagnosekammer_Ringbeschleuniger_GSI

GSI-Physikerin ist Wissenschaftsministerin von Montenegro

Am Forschungszentrum CERN setzte sie sich für die Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit zwischen Genf und Montenegro ein, jetzt ist Sanja Damjanovic die neue Wissenschaftsministerin von Montenegro geworden.

Sanja Damjanovic, neue Wissenschaftsministerin von Montenegro
Sanja Damjanovic, neue Wissenschaftsministerin von Montenegro. Bild: Wissenschaftsministerium Montenegro.

Nach ihrem Physikstudium in Belgrad kam Sanja Damjanovic, die in Montenegro geboren ist, nach Deutschland, um an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zu promovieren. Im Anschluss forschte die promovierte Physikerin im Rahmen einer Kollaboration zwischen CERN und dem GSI Helmholtz Zentrum für Schwerionenforschung in Genf. Seit 2014 ist sie in der Beschleunigerabteilung der GSI in der Strahlendiagnose beschäftigt. 

In ihrer Forschung beschäftigte sich Sanja Damjanovic bis 2010 mit Grundlagenforschung (hochenergetische Kernkollisionen) und dann mit angewandten Themen (Strahlungsfelder, die durch hochenergetische Teilchenstrahlen entstehen). Aber nicht nur auf rein technischer Ebene setzt sie sich für den wissenschaftlichen Fortschritt ein, auch die internationale Zusammenarbeit liegt ihr am Herzen: So spielte Sanja Damjanovic 2007 eine führende Rolle bei der Initiierung eines Kooperationsvertrags zwischen ihrem Heimatland Montenegro und CERN.

Ihre weitreichende wissenschaftliche Erfahrung, ihre Kenntnisse und ihr Interesse an internationaler Zusammenarbeit kann Samja Damjanovic im Kabinett von Premierminister Duško Markovic nun nutzen, um ihre neue Rolle als Wissenschaftsministerin von Montenegro auszufüllen.

Wir wünschen ihr für Ihre Arbeit im Ministerium viel Erfolg!

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.