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Was die Digitalisierung mit den Hochschulen macht

Digitalisierung ist eine enorme Herausforderung, gerade für die Hochschulen mit ihren trägen Verwaltungsstrukturen und begrenzten finanziellen Mitteln. Welche Change-Prozesse dieses Projekt an den Hochschulen auslöst, dies untersucht eine Studie des Hochschulforums Digitalisierung.

Die derzeitigen Digitalisierungsaktivitäten der Hochschulen beschränken sich noch weitestgehend auf grundlegende Infrastruktur-Angebote sowie punktuelle Initiativen, die in der Regel weit entfernt sind von einer systematischen Nutzung der mit digitalen Bildungsformaten verbundenen Potenziale.

Eine nachhaltige Verankerung digitaler Bildungsangebote ist jedoch nur mit erheblichen Veränderungsprozessen in den Hochschulen zu erreichen. Auf den verschiedenen institutionellen Ebenen der Hochschulen müssen dafür Strukturen und Prozesse verändert werden sowie tiefgreifende Einstellungs- und Verhaltensänderungen einsetzen.

In der Studie „Zur nachhaltigen Implementierung von Lerninnovationen mit digitalen Medien“ untersuchte die Themengruppe „Change Management und Organisationsentwicklung“ des Hochschulforums Digitalisierung kritische und beeinflussbare Gestaltungsbedingungen und -faktoren bei der Integration von lehrbezogenen Digitalisierungsaktivitäten an Hochschulen. Hierzu wurden Fallstudien über Hochschulen in Deutschland und Österreich ausgewertet. Die Autorinnen und Autoren geben erste Handlungsempfehlungen für mögliche erfolgversprechende Innovationsprozesse im Bereich der Digitalisierung der Lehre.

Hier geht’s zur Studie.

Und hier die Eröffnungsrede der Staatssekretärin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Cornelia Quennet-Thielen zum Hochschulforum.

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