Helmholtz & Friends


Thomas Frederking über Talentmanagement und Nachwuchsförderung in der Wissenschaft

Talentmanagement spielt eine große Rolle in der Helmholtz-Gemeinschaft. Hier beschreibt Thomas Frederking, Kaufmännischer Geschäftsführer am HZB, warum strategisches Talentmanagement in der Wissenschaft so wichtig ist.

Warum ist auch in der Wissenschaft ein strategisches Talentmanagement heutzutage unabdingbar?

In der Forschung und Wissenschaftsunterstützung gibt es einen Bedarf an Spezialistinnen und Spezialisten, der vom Arbeitsmarkt nicht unbegrenzt abgedeckt werden kann. Daher müssen wir unsere Talente selbst beobachten und entwickeln. Für die nachhaltige Karriereentwicklung in der Wissenschaft wird es immer wichtiger, in unterschiedlichen Organisationen zu arbeiten und das eigene Wissen zu vertiefen und zu verbreitern. Der wissenschaftliche Nachwuchs weiß um diese Anforderungen und will diese Mobilitätserfahrung im In- und Ausland machen.

Wie können die Wissenschaftsorganisationen ihren Nachwuchs in der Karriereplanung noch besser unterstützen?

Drei Punkte:
1. Karriereplanung des Nachwuchses als Führungsaufgabe auf allen Ebenen etablieren.
2. Türöffner sein für Karriereschritte innerhalb und außerhalb des Wissenschaftsbetriebs.
3. Transparent und verbindlich kommunizieren, was in der eigenen Organisation an Karriereschritten möglich ist und was nicht.

Basierend auf Ihren persönlichen Erfahrungen: Was zeichnet eine gute Führungskraft in der Wissenschaft aus?

Neben vielen anderen Punkten muss eine gute Führungskraft wissen, dass die Führungsarbeit Zeit und Kraft braucht und man sich beides dafür nehmen muss. Sie fördert und fordert Ihre Mitarbeitenden und macht sie anschlussfähig für den nächsten individuellen Karriereschritt. Gelingt dieser, versteht die Führungskraft dies auch als eigenen Erfolg.

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